Gemeinsame Materialien für Kupferwaffen vor dem Verbrauch einplanen

Aktualisiert

Wer Schwert und Keule getrennt berechnet, kann denselben Anfangsvorrat auf dem Papier zweimal ausgeben. Reserviere für ein gemeinsames Ziel zuerst fertige Waffen, addiere den verbleibenden Materialbedarf und teile jede gemeinsam benötigte Ressource einmal zu. Berechne erst danach das Erz für die fehlenden Barren. Das Ergebnis ist ein Materialplan zu den angegebenen Kosten, keine Garantie dafür, dass sämtliche Herstellungsbedingungen in deinem Spiel erfüllt sind.

Ein Ziel fertiger Waffen von einem Herstellungsauftrag unterscheiden

Das hypothetische Ziel ist, ein Kupferschwert und eine Kupferkeule zu besitzen. Das unterscheidet sich davon, beide unabhängig vom vorhandenen Besitz erneut herzustellen. Zähle zuerst verwendbare fertige Waffen und reserviere diejenigen, die das Ziel erfüllen. Waffen oder Materialien, die für ein anderes Vorhaben reserviert sind, gehören nicht zum verfügbaren Vorrat dieses Plans.

Im ersten Fall besitzt du keine der beiden Waffen. Verwendbar sind 8 Kupferbarren, 12 Bretter und 250 Kupfererz. Im zweiten Fall ist der Materialvorrat gleich, aber ein Kupferschwert ist bereits vorhanden. Das Ziel bleibt gleich; die verbleibende Arbeit ändert sich. Zerlege keine fertige Zielwaffe und leite aus diesem Vergleich keine Recyclingausbeute ab.

Den Bedarf vor der Zuteilung von Barren zusammenfassen

Zu den angegebenen Standardkosten benötigt jede Waffe 16 Kupferbarren und 8 Bretter. Müssen beide noch hergestellt werden, beträgt der Gesamtbedarf 32 Barren und 16 Bretter. Die 8 vorhandenen Barren werden einmal diesem gemeinsamen Bedarf zugeteilt; 24 Barren bleiben herzustellen. Der gesamte Anfangsvorrat darf nicht vom getrennten Bedarf jeder Waffe abgezogen werden.

Dasselbe gilt für Bretter. Werden die 12 verfügbaren Bretter einmal verwendet, fehlen noch 4. Zwei unabhängige Berechnungen, die jeweils dieselben Bretter beanspruchen, können keinen Mangel melden, obwohl der gemeinsame Plan mehr benötigt. Notiere Gesamtbedarf und Zuteilung zusammen, damit der Vorrat im Budget nur einen Verwendungszweck hat.

Nur fehlende Barren in Erzbedarf umrechnen

Das angegebene Barrenrezept benötigt 20 Kupfererz je Kupferbarren. Wende es auf die 24 fehlenden Barren an, nicht auf alle 32 für die Waffen benötigten Barren. Der Erzbedarf beträgt 480. Teile die 250 verfügbaren Einheiten Kupfererz einmal zu; zusätzlich zu sammeln sind 230 Erz. Vorhandene Barren erfüllen bereits einen Teil des Ziels und müssen nicht erneut hergestellt werden.

Diese Reihenfolge trennt ein Zwischenprodukt von seinem Rohstoff. Ziehst du Erz in jedem Zweig ab, bevor du den Bedarf zusammenfasst, kann auch derselbe Rohstoffvorrat zweimal ausgegeben werden. Rechnest du dagegen bereits vorhandene Barren in Rohstoffbedarf um, kann die Sammelmenge zu hoch ausfallen. Reserviere das fertige Zwischenprodukt, berechne den Rohstoffbedarf des Rests und verwende erst dann den Rohstoffvorrat.

Bei einer vorhandenen fertigen Waffe neu rechnen

Im zweiten Fall reservierst du das vorhandene Schwert und stellst nur die Keule her. Sie benötigt 16 Barren und 8 Bretter. Nach Zuteilung der 8 Barren sind noch 8 zu schmelzen; dafür werden 160 Erz benötigt. Der Anfangsvorrat von 250 Erz deckt das ab: zusätzliches Erz ist 0, nicht zugeteiltes Erz ist 90. Die 12 Bretter decken den Waffenbedarf; 4 bleiben nicht zugeteilt.

Das bedeutet weder, dass das anfängliche Schwert verbraucht wurde, noch dass das gesamte Inventar für einen anderen Plan frei ist. Das Schwert ist für das Endziel reserviert. Unterscheide verbleibende Materialien von fertigem Besitz und zähle nach der Arbeit den tatsächlichen Vorrat neu, bevor du ein neues Budget beginnst. Den ursprünglichen Vorrat in einem späteren Plan erneut zu verwenden, würde denselben Fehler wiederholen.

Vor dem Sammeln die Berechnungsgrenze prüfen

Vergleiche die an Werkbank und Schmelzofen angezeigten Mengen mit den angegebenen Kosten und bestätige, dass die betreffenden Stationen und Rezepte nutzbar sind. Diese Rechnung schaltet sie nicht frei. Eine Materialsumme kann unter ihren Annahmen stimmen und trotzdem wegen eines Raumbonus, einer geänderten Servereinstellung oder eines nicht verfügbaren Rezepts für die aktuelle Aufgabe unpassend sein.

Bretter bilden hier die Grenze der Berechnung. Die fehlende Brettmenge sagt nicht aus, wie viel Holz oder Verarbeitungszeit benötigt wird. Erweiterst du den Plan um vorgelagerte Schritte, wähle das passende Rezept und fasse alle gemeinsamen Anforderungen zusammen, bevor du die neue Ressource zuteilst. Erfinde kein Produktionsverhältnis und füge den präzisen Summen oben nicht stillschweigend einen nicht unterstützten Schritt hinzu.

Den fertigen Besitz und den Restvorrat überprüfen

Prüfe nach Sammeln, Schmelzen und Herstellen über den vorgesehenen Spielablauf die gewünschten fertigen Waffen und zähle die verbleibenden verwendbaren Materialien neu. Weichen die Mengen ab, kläre, ob ein anfänglicher Gegenstand anderswo reserviert war, eine Kostenannahme abwich oder zusätzliche Arbeit Vorrat verbrauchte. Eine Abweichung ist ein Anlass, die betreffende Eingabe zu prüfen; sie beweist nicht, dass sämtliche Fehlmengen erneut addiert werden sollten.

Bewahre den Geltungsbereich des Plans zusammen mit dem Ergebnis auf. Er beantwortet die gemeinsame Materialzuteilung für diese Standardrezepte und Ziele. Er vergleicht keine Kampfstärke, sagt keine Sammelzeit voraus, umfasst nicht jede Waffe und bestätigt keine Servereinstellungen. Das sind separate Entscheidungen mit eigenen Eingaben.

Reserviere bereits fertige Ziele, addiere den übrigen Materialbedarf, verwende jeden Vorrat einmal und berechne Rohstoffe nur für fehlende Zwischenprodukte. Prüfe die tatsächlichen Kosten und den Zugang zur Herstellung vor Anwendung der Sammelliste und zähle nach der Herstellung neu. So vermeidest du sowohl den doppelten Verbrauch desselben Inventars als auch das Sammeln von Rohstoffen für bereits vorhandene Barren.